Vernissage 21. Juni 2026
Lumen Velum
Wenn Licht zum Schleier wird
21. Juni 2026 – 20. September 2026
Unsere Ausstellung „Lumen Velum" ist ein Plädoyer für das Innehalten („Deus non transeat") — für jenen kostbaren Moment, in dem sich das Licht wie ein Schleier legt, zur Haltung wird und das Licht Bedeutung annimmt. Wir zeigen Werke, die Brücken schlagen: zwischen der expressiven Figuration von Stéphane Daireaux und der sensiblen, poetischen Bildsprache von David Lee, zwischen der erzählerischen Eleganz von Alain Le Chapelier und den reduzierten, meditativen Kompositionen von Natalia Awenius. Die skulpturalen Arbeiten von Patricia Meza entfalten eine organische, beinahe schwebende Dynamik — fragile Konstruktionen aus Bronze, Messing und Materialpoesie, die zwischen Natur und Imagination oszillieren. Jelle Hofs eröffnet intime, emotionale Bildräume, in denen Figur und Empfindung ineinander übergehen, während Laurence de Saint Martin mit Form, Struktur und Materialität experimentiert und die Grenzen der Wahrnehmung neu auslotet. So wird „Lumen Velum" zu einer Begegnung, in der sich das Menschsein in seinen Aggregatzuständen zeigt: fest, fließend, aufleuchtend.
Künstler:innen
Alain Le Chapelier
Humanistische Schwarz-Weiß-Fotografie | Frankreich
David Lee
Emotionale Figuration & Leuchtende Farbwelten
Jelle Hofs
Innerer Denkraum & Persönliche Erinnerung | Niederlande
Laurence de Saint Martin
Zeichnung & Druckgrafik — Innere Verdichtung | Frankreich
Natalia Awenius
Tradition & zeitgenössischer Ausdruck | Polen / Deutschland
Patricia Meza (AURIA)
Bildhauerei zwischen Tanz & Emotion | Frankreich
Stéphane Daireaux
Hybride Skulptur & Material-Poesie | Frankreich