Jean-Paul Privet fokussiert in diesem Werk eine aufrecht schwebende, nahezu archaische Form, die sich aus einem lichtdurchfluteten Farbraum erhebt und den Blick konsequent nach oben und unten lenkt. In „Zénithal” verdichten sich warme Erd- und Rottöne mit kühlen Blauflächen zu einer stillen Achse der Konzentration — ein Bild über Ausrichtung, innere Spannung und das Gleichgewicht zwischen Schwere und Transzendenz.