„Selfie 2” verbindet die Ikonografie der Antike mit der Gegenwart des Screens: Ein klassischer Männerkörper wird zur stencilhaften Figur, die sich selbst inszeniert — roh, direkt, ungeschönt. Vor dem dramatischen Farbverlauf aus Feuerrot und Tiefblau kippt das Motiv zwischen Narzissmus und Selbstbehauptung und stellt die Frage, wer hier eigentlich wen betrachtet.